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E-Mail-Newsletter
Nr. 163, 22. Dezember 2010
monatlich | nächste
Erscheinungstermine: ca. 17.01.2011 | 14.02.2011
Liebe Mitglieder, Förderer
und Interessierte
Zunächst eine
Termin-Berichtigung: Das
nächste Plenum des Flüchtlingsrats ist am 26. März 2011 -
und nicht, wie im letzten Newsletter angekündigt, am 2.April!
Ans Herz legen wollen wir Ihnen auch nochmal die Tagung Flüchtlingsschutz in Deutschland - nationale
Verfahren, europäische Standards" am 21./22. Januar 2011 in Bad
Boll. Über den angegebenen Link kommen Sie direkt zu Programm und
Anmeldung.
Die nächsten Monate werden im Zeichen der
Landtagswahl stehen. Wir
werden versuchen, die Chancen zu nutzen, die sich
für Verbesserungen im Bereich der Asyl- und Flüchtlingspolitik
bieten. Unter dem Motto "gemeinsam
für die Rechte von Flüchtlingen in
Baden-Württemberg" beginnt nun die heiße Phase unserer
Aktionskampagne, die über das 1. Halbjahr 2011 andauern soll - siehe
Punkt 1.
Übersicht über
die
Inhalte des Newsletters:
- 1.
FLÜCHTLINGSARBEIT IN BADEN-WÜRTTEMBERG Neues
vom Flüchtlingsrat / Berichte aus den Regionen / Pressedoku / sonstige
Informationen
- gemeinsam
für die Rechte von Flüchtlingen in
Baden-Württemberg - Kampagne des Flüchtlingsrats beginnt / Aufruf zu dieser Kampagne /
Positionspapier
-
Roma-Abschiebungen: Offener Brief an Innenminister Rech /
Pressemitteilungen von 7.12. und 21.12. / Protestaktionen in Freiburg
und Tübingen
- Bericht von der Pressekonferenz
zur
Residenzpflicht in BaWü am 10. Dezember
- Landesaufnahmestelle Karlsruhe:
Immer mehr Asylanhörungen erst nach vielen Monaten
- u.a.
- 2.
THEMEN & INFORMATIONEN Informationen
zur Asyl- und Flüchtlingspolitik BaWü / BRD / EU
- Residenzpflicht:
Abschaffung im Bundesrat abgelehnt
- Lagerland BW: Flüchtlinge in
Hardheim protestieren gegen Unterbringung und schlechte Behandlung
-
Urteil im Verfahren wegen dem Brand in der Abschiebehaft Mannheim
-
Flüchtlingsproteste in Bayern
- Europarat fordert Abschiebestop für
Kosovo-Flüchtlinge
- Save-Me-Kampagne: NRW sagt ja?
- u.v.a.
- 3.
AKTUELLE TERMINE
Lokale und landesweite Veranstaltungen und Aktionen / Überregionale
Tagungen etc.
Unsere
bisherigen Newsletter finden Sie auf
unser Website unter "Archiv / E-Mail-News"
sowie viele weitere (aktuelle) Informationen.
Wenn Sie den
Newsletter abbestellen wollen, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info@fluechtlingsrat-bw.de.
Wenn Sie uns als Mitglied oder SpenderIn (sofern Sie dies noch nicht
sind) aktiv unterstützen wollen, finden Sie das entsprechende Formular
ebenfalls auf unserer Website.
Und
nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen
Vorstand und Geschäftsstelle
1. FLÜCHTLINGSARBEIT IN
BADEN-WÜRTTEMBERG
KAMPAGNE
2011 |
FLÜCHTLINGSRAT
BW
gemeinsam für die Rechte von Flüchtlingen in
Baden-Württemberg - Kampagne des Flüchtlingsrats beginnt
Unsere seit über einem Jahr bereits in Planung
befindliche „Lagerkampagne“
ist gut vorbereitet und soll nun in die Tat umgesetzt werden. Der
Zeitpunkt ist richtig gewählt.
Die bevorstehende Landtagswahl am 27. März 2011 bietet die Chance
für einen politischen Wechsel und damit auch die Chance,
Veränderungen für eine humanere Asyl- und Flüchtlingspolitik
erfolgreich voranzubringen. Gerade in Baden-Württemberg hat
sich an der Diskriminierung von
Flüchtlingen durch Lagerunterbringung, durch Mangelversorgung bei
Essen, Kleidung und Gesundheit, durch die Residenzpflicht und andere
asylrechtliche Schikanen in den letzten Jahren fast nichts geändert.
Mit unserer Kampagne wollen wir die sozialen Lebensbedingungen von
Flüchtlingen in den Mittelpunkt stellen und Verbesserungen
erreichen. Ähnlich wie in Bayern wollen wir hierbei auch die
Flüchtlinge mit ihren Interessen und Potenzialen aktiv einbeziehen
und mit ihnen zusammenarbeiten.
Zentral für die Kampagne ist der Aufruf zur
Landtagswahl 2011 und zur Kampagne
"gemeinsam" - mit sieben
zentralen Forderungen. Unser
Ziel ist, dass möglichst viele Initiativen, Organisationen und
Einzelpersonen diesen Aufruf unterzeichnen. Wir würden uns freuen, wenn
Sie dabei sind! Sie können sich die verlinkte Datei ausdrucken,
unterschreiben und an uns schicken - oder Sie können ab 23.12. auf
unserer Website unter www.fluechtlingsrat-bw.de/gemeinsam
online unterschreiben.
Als
einen der ersten konkreten Schritte für die Kampagne haben wir ein Positions- und
Forderungspapier für die Landtagswahl 2011
erarbeitet, in dem die sieben zentralen Forderungen inhaltlich im
Detail ausgeführt und mit zahlreichen Einzelforderungen ergänzt werden.
Dieses schicken wir Ende
Dezember an die Landesregierung, alle LandespolitikerInnen und alle
Parteien u.a..
Um unseren Forderungen Nachdruck zu
verleihen, bereiten wir nun gemeinsam mit den mit uns verbundenen
Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen öffentlichkeitswirksame
Veranstaltungen und Aktionen
vor Ort für die Zeit vor und nach der Landtagswahl vor. Geplant
sind bisher unter anderem:
12. März: Eine
Konferenz von Flüchtlingen am 12.März unter dem Motto "Flüchtlinge
haben eine Stimme" (Ort steht noch nicht fest)
26. März: Plenum des Flüchtlingsrats
BW
25. März bis 2. April:
Begleitung der Konzert-Tournee mit dem Liedermacher Heinz Ratz durch
Baden-Württemberg (siehe Termine)
Mitte April bis Mitte Juli:
mehrere einwöchige Aktionstouren in ganz Baden-Württemberg, bei denen
wir vor Ort mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und im Kontakt mit
Flüchtlingen, lokalen Akteuren und PolitikerInnen Verbesserungen bei
Lager-Unterbringung, Asylbewerberleistungsgesetz und Residenzpflicht
fordern (und durchsetzen) wollen.
Desweiteren: zahlreiche
Informationsveranstaltungen und Einzelaktionen im ganzen Land - je nach
Interessen und Engagement vor Ort
Als besondere Aktion gegen den Status
Quo der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben wir
Musterklagen vorbereitet. In möglichst vielen Landkreisen wollen wir
Flüchtlinge finden, die solche Klagen führen wollen und sie dabei
politisch und anwaltlich unterstützen.
Die
weitere Planung für die Aktionen beginnt im neuen Jahr. Wir werden
unsere Mitglieder und deren Organisationen rechtzeitig einladen. Wir
hoffen, dass Sie sich aktiv vor Ort beteiligen werden und wir bitten um
finanzielle Unterstützung: Spenden
Sie bitte zur Finanzierung der Kampagne
auf unser Konto Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V., BW Bank, Nr. 35
17 930, BLZ 600 501 01. Stichwort "Kampagne" Vielen Dank!
ROMA-ABSCHIEBUNGEN
NRW setzt
Abschiebungen über die Wintermonate aus - und Baden-Württemberg?
Mit Erlass vom 1. Dezember 2010 hat
das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes
Nordrhein-Westfalen die Abschiebungen von Roma, Ashkali und Ägyptern
nach Serbien und Kosovo bis zum 31. März 2011 ausgesetzt. Pro Asyl und
die Landesflüchtlingsräte griffen dies auf und forderten in einer
gemeinsamen Presseerklärung, alle Abschiebungen in diese
Region über die Wintermonate auszusetzen. PRO ASYL und die
Landesflüchtlingsräte halten die Abschiebungen von diesen Minderheiten
nicht für vertretbar, weil sie in ein elendes und perspektivloses Leben
am Rande der Müllkippen führen. Umso mehr gilt dies für Abschiebungen
im Winter: "Das
absolute humanitäre Minimum ist ein
Abschiebungsmoratorium für die Wintermonate und die Stornierung der
anstehenden Sammelabschiebungsflüge", sagte Manfred Weidmann,
Asylrechtsanwalt und Mitglied im Vorstand des Flüchtlingsrats
Baden-Württemberg.
Der
Flüchtlingsrat forderte in einem offenen Brief an Landesinnenminister Rech,
dem Beispiel Nordrhein-Westfalens zu folgen und Abschiebungen in
den Kosovo und nach Serbien bis Ende März 2011 zu stoppen. Bislang
erhielten wir aus dem Innenministerium keine Antwort. Auch
die Grünen-MdL Edith Sitzmann und Werner Wölfle stellten in einem Landtagsantrag
diese Forderung auf. Ein Dringlichkeitsantrag zum sofortigen Entscheid
im Landtag wurde aber von der CDU-Fraktion abgelehnt. Somit ist mit
einer Antwort auf die Anfrage für Anfang Januar zu rechnen. Die für 16.
Dezember erwartete erneute Sammelabschiebung vom Flughafen Söllingen
fand aber nicht statt. Auch sonstige Abschiebungen sollen im Rahmen des
sog. Weihnachtsfriedens bis 6. Januar ausgesetzt sein.
In
der
Zwischenzeit ist bekannt geworden, dass die Außenstelle des Bundesamts
für Migration und Flüchtlinge in Karlsruhe in den letzten Monaten
ungewöhnlich schnell zahlreiche Asylanträge von neu angekommenen
Flüchtlingen aus Serbien und Mazedonien als „offensichtlich
unbegründet“ abgelehnt hat und sehr schnell Ausreiseaufforderungen
zugestellt hat. Zahlreiche Roma-Familien sind nun aktuell von
Abschiebung bedroht. Es formieren sich lokale Proteste gegen diese
geplanten Abschiebungen vor allem im Raum Freiburg und in Tübingen. Am
22. Dezember protestierten etwa 50 Unterstützer und mehrere
Roma-Familien gegen geplante Abschiebungen in Tübingen. Sie statteten
dem OB Palmer (Grüne) einen Besuch im Rathaus ab und forderten ihn auf,
sich gegen die geplanten Abschiebungen einzusetzen. Der
Flüchtlingsrat Baden-Württemberg unterstützt diese Proteste und fordert
die Landesregierung auf: „Betreiben Sie aktiven
Minderheitenschutz statt in Elend und Diskriminierung abzuschieben.“
vgl. auch: "Ungewisse Zukunft - Flüchtlinge in Tübingen (5) -
Familie Sulejmanovski aus Mazedonien" -Schwäbisches Tagblatt
Tübingen 6.12.2010
vgl.
auch: "Aktion gegen Roma-Abschiebungen" -Schwäbisches
Tagblatt Tübingen 23.12.2010
vgl. auch: "Familie Shala aus Walldürn vor der Abschiebung"
- Landesschau Sendung vom Mittwoch, 22.12.2010 | 18.45 Uhr | SWR
Fernsehen in Baden-Württemberg (mit einem Statement von Angelika v.
Loeper)
10.12.10
PRESSEKONFERENZ | RESIDENZPFLICHTIn
einem freien Land sollen sich auch Flüchtlinge frei bewegen können
Zum
Internationalen Tag der Menschenrechte forderten der Paritätische BW,
die
AG Dritte Welt Stuttgart und der Flüchtlingsrat BW die Abschaffung der
Residenzpflicht
Nach
dem Aufenthalts- und Asylrecht unterliegen rund 15.000 Flüchtlinge
in Baden-Württemberg der Residenzpflicht. Sie dürfen sich
lediglich im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen
Ausländerbehörde bewegen. Andernfalls machen Sie sich strafbar.
Dabei sieht der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP vor, die
Residenzpflicht in Bezug auf eine hinreichende Mobilität zu lockern
– leider bisher folgenlos, jedenfalls in BaWü. Die Flüchtlinge in
Baden-Württemberg
werden durch die Residenzpflicht erheblich in ihrem Recht auf
Freiheit und menschenwürdige Lebensbedingungen eingeschränkt. Bei
einer gemeinsamen Pressekonferenz in der GU Stuttgart-Heumaden sprachen
sich der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, die AGDW und
der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg für die Abschaffung der
Residenzpflicht in
Baden-Württemberg und bundesweit aus.
Neben den VertreterInnen der Organisationen
sprachen auch ein iranischer und
ein armenischer Flüchtling, die
beispielhaft darlegen konnten, wie schikanös und diskriminierend die
Residenzpflicht ist.
Stellungnahme des Flüchtlingsrats BW (vorgetragen
von Angelika v. Loeper)
Stellungnahme des Paritätischen Wohlfahrtsverbands
(von Marlene Seckler)
Stellungnahme der AG Dritte Welt (von Jama Maqsudi)
Thema Residenzpflicht (Hintergrund-Infos von Laura
Gudd, Flüchtlingsrat BW)
Mehr
eine Art von Haltung als von Leben - Heumadener Flüchtlinge erzählen
von den alltäglichen Problemen aufgrund der Residenzpflicht (von
Lidija Lenic - Artikel im Stuttgarter Wochenblatt vom 16.12.2010)
PROJEKTE | FREIBURG
Neues
Bleiberechts-Netzwerk auch in Freiburg!
Das
aus ESF-Mitteln geförderte Freiburger Bleiberechts-Netzwerk wird in der
zweiten Projektrunde 2011-2013 auf den Landkreis
Breisgau-Hochschwarzwald ausgeweitet. Dies teilt der Caritas-Verband
Breisgau-Hochschwarzwald in seiner Informationszeitung für
Ehrenamtliche in der Migrationsarbeit mit. Somit können
Flüchtlinge aus dem ganzen Landkreis die Möglichkeit der
arbeitsmarktlichen Integrationsförderung erhalten.
IN
DER PRESSE
Veröffentlichte
Meinungen
- Erpresst,
entführt und ermordet -
Die kirchliche Flüchtlingsbeauftragte Ragini Wahl fordert ein neues
Kontingent für Irakische Christen - Nürtinger Zeitung 23.11.2010
-
"Mehr Asylanträge
im Land" - Südwest Presse 14.12.2010
Kommen mal wieder ein
paar Flüchtlinge mehr, wird gleich mit altbekannten großen Metaphern
operiert: "Jahrelang kamen weniger
Flüchtlinge nach Baden-Württemberg, doch plötzlich strömen sie wieder
ins Land." Und gleich "schlägt
der Städtetag Alarm." Und dann darf der Sprecher des Städtetags
kommentarlos zu einer Vorverurteilung übergehen: "Es
ist offenkundig, dass es sich bei diesen Asylbewerbern nicht um
politisch Verfolgte handelt, sondern dass sie über den Asylantrag einen
Aufenthalt in Deutschland erzwingen wollen." Durch die vermehrte
Zuwanderung vor allem von Roma aus Serbien und Mazedonien, und
bald auch Albanien und Bosnien, komme es auch schon zu "Engpässen bei der Unterbringung",
und natürlich: "Die Asylbewerber
verursachen erheblich zusätzliche Kosten für Bund und Land." Und
auch Innenminister Rech wird zitiert: "Viele
Menschen nutzen die neue Reisefreiheit, um in der EU unterzutauchen." Der
Bund müsse gegen den "Mißbrauch des
Asylrechts" nun sein Personal schnell aufstocken, sagt der
Städteratssprecher, "damit über die
Asylanträge rasch entschieden werden kann." Tenor des Artikels:
Hier kommen Leute, die das Asylrecht mißbrauchen und uns auf der Tasche
sitzen wollen.
- "Flüchtlingszahlen
retten Flüchtlingsheim" - Stuttgarter Nachrichten 17.12.2010
Wegen
den in diesem Jahr gestiegenen Asylantragszahlen soll die
Asyl-Unterkunft in der Schemppstr. 100 in Stuttgart-Sillenbuch nicht
wie geplant geschlossen werden.
Wenn
in Ihrer Lokalzeitung ein interessanter Artikel erscheint, den wir
vorstellen oder verlinken sollen, dann schicken Sie uns diesen bitte zu
(als Link, PDF oder Papierkopie). Wir lesen regelmäßig die Stuttgarter
Zeitung und die Südwest Presse (Tübingen), für weitere Abos reichen
Geld und Zeit nicht.
2. THEMEN & INFORMATIONEN
THEMEN
| RESIDENZPFLICHT
Weitgehende
Abschaffung der Residenzpflicht im Bundesrat abgelehnt!
Im
Bundesrat wurde am 17.
Dezember eine weitgehende
Abschaffung der Residenzpflicht abgelehnt. Beraten wurde über einen
vom Land Bremen eingebrachten – und von den Ländern Berlin,
Brandenburg, Nordrhein-Westfalen unterstützten – Antrag. Hierin
sprachen sich die Länder für eine weitestgehende Abschaffung
der derzeitigen Residenzpflichtregelungen für Asylsuchende und
Geduldete
aus. Die räumliche Beschränkung auf den Landkreis sollte nur noch
in Ausnahmefällen bestehen bleiben. Gefordert wurde die Erweiterung
der räumlichen Beschränkung auch über Ländergrenzen hinweg sowie
eine Beibehaltung der sog. Residenzpflicht nur in Ausnahmefällen.
Angenommen
wurden (immerhin) die Änderungsanträge der Länder Brandenburg und
Thüringen. Landesregierungen können nun auch den Aufenthaltsbereich
auch für geduldete Flüchtlinge per Rechtsverordnung über die
Landesgrenzen erweitern. Im
Rahmen der Debatte sprach sich der Hamburger Innensenator Vahldieck
gegen eine Lockerung der Residenzpflicht aus, denn nur so könne eine
ständige Erreichbarkeit der Flüchtlinge durch die Behörden
gewährleistet werden.
THEMEN
| RESIDENZPFLICHT
NRW beschließt Lockerung der Residenzpflicht
Nach
Brandenburger Vorbild beschloss die Landesregierung von NRW am
21.12.2010 , Asylsuchenden künftig zu erlauben, sich "vorübergehend
generell erlaubnisfrei im gesamten Landesgebiet aufzuhalten. Damit
nutzen wir landesrechtliche Spielräume im Sinne der Menschen und im
Sinne eines modernen und aufgeschlossenen Aufenthaltsrechts", sagte
Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf. Zur
gesamten Pressemitteilung
UNTERBRINGUNG | NECKAR-ODENWALDKREIS
"We can no more
withstand this torture and inhumanity"
In
einem offenen Brief vom 10. November 2011 an das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge in
Karlsruhe beschwerten
sich ein Großteil der BewohnerInnen der Asylbewerberunterkunft Hardheim
über die
untragbaren Zustände in dieser "Gemeinschaftsunterkunft". In
unserer aktuellen Studie über die sozialen Lebensbedingungen von
Flüchtlingen in BW haben wir bereits festgestellt, dass das
Lager Hardheim
eine von fünf Unterkünften in Baden-Württemberg ist, die aus unserer
Sicht auf jeden Fall geschlossen werden muss. Die Flüchtlinge in
Hardheim brauchen Unterstützung!
ABSCHIEBEHAFT
| MANNHEIM
Urteile
im Prozess wegen Brand in der AbschiebehaftIn
einer Pressemitteilung vom 6.12.2010
über das Verfahren gegen die mutmaßlichen Verursacher eines schweren
Brands in der Abschiebehaft Mannheim im Mai 2010 schreibt das Bündnis
gegen Abschiebungen aus Mannheim:
"....Der
Prozess gegen die beiden Angeklagten begann am 3. November vor dem
Landgericht Mannheim und endete am 29. November nach fünf
Verhandlungstagen. Auch im Prozess gegen die beiden Angeklagten wurde
die Praxis der Abschiebehaft, die bis zu 18 Monate dauern kann und
faktisch oft schlimmer als Strafhaft ist, obwohl sie rechtlich keine
Strafe ist, stillschweigend gerechtfertigt....Das Urteil ist ein
Versuch, die Normalität der rassistischen Abschiebehaft zu bestätigen.
Der Angriff gegen diese unmenschliche Normalität wurde von der Justiz
hart sanktioniert. Ein Gefangener wurde zu 3 Jahren und 7 Monaten
Gefängnis wegen „schwerer Brandstiftung“ verurteilt, wobei ihm seine
angebliche „Aggressivität“ und seine „Impulsivität“ besonders negativ
ausgelegt wurden. Die Staatsanwältin hatte für ihn sogar 5 Jahre und 6
Monate Haft beantragt. Der andere Angeklagte wurde freigesprochen, weil
er nach Ansicht des Gerichts für die Brandlegung nicht infrage käme.
Das Gericht betonte wohlwollend, dass er „friedlich“ sei. Allerdings
wurde er die ganze Haftzeit hindurch täglich mit Psychopharmaka ruhig
gestellt. Der genaue Hergang des Brandes wurde nicht aufgeklärt..."
LAGERKAMPAGNE |
FLÜCHTLINGSRAT BAYERN
Schöne
Bescherung, Frau Haderthauer
Zum
zweiten Mal im Jahr 2010 streikten Flüchtlinge in ganz Bayern mit
Essenspaketeboykotten und Hungerstreiks gegen Lagerzwang, Essenspakete,
Arbeitsverbot und Residenzpflicht. Doch wie im Frühjahr mauerte die CSU
- trotz großer medialer Aufmerksamkeit und obwohl maßgebliche Kräfte
aus der Zivilgesellschaft, Wohlfahrtsverbände wie auch die
Oppositionsparteien und die FDP in Bayern die Forderungen der
Flüchtlinge unterstützten. Deswegen rief der Flüchtlingsrat Bayern für
den 21.Dezember zu einer Demonstration und Kundgebung vor dem
Bayerischen Sozialministerium und der CSU-Parteizentrale auf - gegen die
bayrische Politik der Ignoranz, der Ausgrenzung und Diskriminierung von
Flüchtlingen.
Auf der Website des Flüchtlingsrats Bayern und des Netzwerks
Lagerland Deutschland
sind die wochenlangen Proteste von Flüchtlingen und Unterstützern
dokumentiert. Eine unrühmliche Figur machte auch die bayrische
Sozialministerin Christine Haderthauer, die sich in der Passauer Neuen
Presse zu der Aussage verstieg, dass die Mehrheit der Flüchtlinge in
Bayern bzw. Deutschland „unser Gastrecht missbraucht. Und zu
diesen Personen sage
ich: Wer mit den Leistungen in Deutschland unzufrieden ist, kann
jederzeit zurück. Er bekommt dafür die größtmögliche Unterstützung
seitens der bayerischen Staatsregierung“.
Demgegenüber forderte Bundesjustizministerin
Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) mehrfach eine Verbesserung des
Umgangs mit Flüchtlingen in Bayern.
THEMEN |
KOSOVO-ABSCHIEBUNGEN
Europarat fordert
Abschiebestopp für Kosovo-Flüchtlinge
9.
Dezember 2010. Der Europarat hat Deutschland vor Zwangsabschiebungen
von Flüchtlingen in den Kosovo gewarnt, wie das Roma-Kosovo-Info
berichtet. „Die deutsche Bundesregierung sollte Zwangsrückführungen in
das Kosovo vermeiden. Die dortige Infrastruktur und vorhandenen
Ressourcen sind für eine nachhaltige Integration der rückgeführten
Flüchtlinge nicht ausreichend. Hierzu finden sich auch zwei prominente
Stimmen in Presseartikeln:
Deutschland
muss die Roma-Abschiebung aussetzen. Der frühere Innenminister Gerhart
Baum plädiert deshalb für einen Abschiebestopp, Die WELT,
5.11.2010
Literaturnobelpreisträger Günter Grass setzt sich bei
Bundesinnenminiser Thomas de Maizière für in Deutschland lebende Roma
ein, Die WELT, 2.11.2010
RESETTLEMENT |
SAVE-ME-KAMPAGNE
NRW sagt ja?
In
einem Antrag der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zu dem es am
2.Dezember eine Anhörung im Landtag von NRW gab, wird gefordert: NRW
beteiligt sich auch zukünftig an humanitären Hilfsaktionen - zur
Aufnahme von Flüchtlingen aus Drittstaaten - NRW sagt ja zur Save-me
Kampagne ... Vor diesem Hintergrund möge der Landtag beschließen:
1.Das
Land NRW ist grundsätzlich bereit, Menschen, die besonderen Schutzes
bedürfen, im Rahmen von „Resettlement“-Programmen des UNHCR und der
Bundesregierung aufzunehmen und ihnen eine dauerhafte Lebensperspektive
in Nordrhein-Westfalen zu eröffnen.
2. Dieser Erklärung entsprechend
bittet der Landtag den Minister für Inneres und Kommunales sich auf
Bundesebene dafür einzusetzen, dass die Voraussetzungen für eine
kontinuierliche Aufnahme von UNHCR-Flüchtlingen geschaffen werden.
3.
Die Landesregierung wird gebeten sich gegenüber dem Bund dafür
einzusetzen, dass so schnell wie möglich weitere iranische Flüchtlinge
aus der Türkei aufgenommen werden.
RESETTLEMENT |
RELOCATION
100 Flüchtlinge aus
Malta aufgenommen
Seit
Ende Oktober wurden ca. 100 Flüchtlinge aus den
Flüchtlingslagern Maltas in Deutschland aufenommen. Die
Flüchtlinge stammen hauptsächlich
aus Somalia und Eritrea. Es handelt sich um
Aufenthaltserlaubnisse nach § 22 AufenthG ("Aufnahme aus dem
Ausland"). Der Unterschied zu § 23 II AufenthG ist insbesondere, dass
hier die Bundesregierung ALLEINE und In EINZELfällen entscheidet.
Ähnlich wie beim Resettlement über den UNHCR haben diese Flüchtlinge
keinen Flüchtlingsstatus. Ein Recht auf Familiennachzug gibt es nur
unter den allgemeinen Bestimmungen des Ausländerrechts:
Sozialhilfeunabhängigkeit, Nachweis einfacher Deutschkenntnisse ua. Die
für anerkannte Flüchtlinge beim Recht auf Familiennachzug
vorgesehenen Erleichterungen (Kein Deutschnachweis, anfangs Verzicht
auf Sozialhilfeunabhängigkeit) gelten also nicht. Pro Asyl,
Flüchtlingsräte und die Save-Me-Kampagne fordern großzügige und
regelmäßige Aufnahme von Flüchtlingen und die Zuerkennung eines
Flüchtlingsstatus.
FLÜCHTLINGSRECHT |
EU-POLITIK
EU-Aufenthaltsrechte
für Flüchtlinge und Personen mit internationalem Schutzstatus
Flüchtlinge
oder Personen mit internationalem Schutzstatus können die
Rechtsstellung eines langfristig Aufenthaltsberechtigten in der EU
erlangen. Parlament und EU-Ministerrat hatten sich diesbezüglich auf
eine Neuregelung geeinigt, die am 15. Dezember vom Parlamentsplenum
verabschiedet wurde. Die neuen Regeln gewähren Flüchtlingen die
gleichen Rechte wie Drittstaatsangehörigen mit langfristigem
Aufenthaltsstatus. Darunter fallen das Recht, sich innerhalb der EU
frei bewegen zu dürfen sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch das
Recht auf Gleichstellung mit EU-Bürgern in vielen wirtschaftlichen und
sozialen Belangen. Die Novelle zur 2003 verabschiedeten EU-Richtlinie
soll "allen Personen zugute kommen, die internationalen Schutz genießen
und sich länger als fünf Jahre rechtmäßig im Hoheitsgebiet der EU
aufhalten, derzeit jedoch keinen Anspruch auf den Status eines
langfristig Aufenthaltsberechtigten haben.
MIGRATIONSPOLITIK
Keine Einigung auf
kombinierte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in der EU
Die
Vollversammlung des Europäischen Parlaments konnte sich auf den
Gesetzesentwurf einer kombinierten Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung
für legale Migranten nicht einigen. Der Entwurf zielte auf eine
Vereinfachung der Verfahren ab, um Aufenthalts- und
Arbeitsgenehmigungen erteilen zu können. Für Migranten sollten zudem in
vielen Bereichen die gleichen Rechte wie für EU-Bürger gelten, um die
Ausbeutung von Arbeitskräften aus Drittländern zu verhindern.
Nachdem
eine Vielzahl von Änderungsanträgen im Laufe der Abstimmung angenommen
worden waren, beschloss eine Mehrheit der Abgeordneten, dem Vorschlag
aus unterschiedlichen Gründen die Zustimmung zu verweigern. Der
abgeänderte Entwurf wurde abgelehnt (306 Ja-Stimmen, 350 Nein-Stimmen,
25 Enthaltungen). Somit geht der Entwurf zurück in die
parlamentarischen Ausschüsse für bürgerliche Freiheiten und
Beschäftigung. Die Richtlinie, an die auch die so genannte "Blue Card"
für hoch qualifizierte Arbeitsmigranten gekoppelt ist, zielt auf eine
Erleichterung der Einwanderungsbedingungen in Fällen ab, die dem
europäischen Arbeitsmarkt zugute kommen.
THEMEN |
EINWANDERUNGSPOLITIK
Grüne wollen
Fachkräfte-Einwanderung durch ein Punktesystem regeln
Berlin:
(hib/STO/MPI) Die Einwanderung von ausländischen Fachkräften nach
Deutschland soll nach dem Willen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
durch ein Punktesystem geregelt werden. In einem Antrag (17/3862)
fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, ”baldmöglichst einen
Gesetzentwurf vorzulegen, der für die Fachkräfte-Einwanderung ein
Auswahlverfahren mit Punktesystem einführt“.
In der Vorlage verweisen
die Abgeordneten darauf, dass die gezielte Einwanderung von
qualifizierten Arbeitskräften einen Beitrag zur Abmilderung der
Folgen des absehbaren
Alterungsprozesses der Gesellschaft leisten könne. ... Ein
Punktesystem als
Einwanderungssystem könne aber nur funktionieren, wenn ausländische
Abschlüsse unverzüglich und transparent bewertet und anerkannt werden.
Daher müsse ein Gesetz vorgelegt werden, dass den Rechtsanspruch auf
die bundeseinheitliche Anerkennung ausländischer Abschlüsse und die
Bewertung ausländischer Qualifikationen in einem transparenten
Verfahren umfasse.
MATERIALIEN | B-UMF
Unbegleitete
Minderjährige: Studie zu Vormundschaften
Der
Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge hat eine neue
Studie zum Thema Vormundschaften herausgebracht. Die Autorin Barbara
Noske untersucht die deutsche Vormundschaftslandschaft für junge
Flüchtlinge und entwickelt Handlungsleitlinien für die Arbeit als
Vormund. Die Studie ist Teil eines Projekts, das in acht europäischen
Ländern durchgeführt wird.
Herausforderungen
und Chancen - Vormundschaften für UMF in Deutschland (pdf,
1,6 MB)
MATERIALIEN | ILLEGALISIERTE
Beratungshandbuch
zu aufenthaltsrechtlicher Illegalität
DRK
und Caritas haben ein neues Handbuch zur Beratungstätigkeit von
Illegalisierten herausgegeben. Es ist auch auf unserer Website im
Beratungsbereich zum Download eingestellt.
MATERIALIEN |
FLÜCHTLINGSRAT BAYERN
Hinterland #15:
diesseits von Afrika
Unsere
bayerischen Nachbarn haben mal wieder der Theorieproduktion gehuldigt
und ein sehr bemerkenswertes Diskursprodukt hervorgebracht. Aus der
Selbstbeschreibung: Wer ist in und out in Südafrika? Wo leben
eigentlich die Mad Germans? Wie kommen afrikanische Flüchtlinge an? Was
geht ab in Nollywood? Mit Beiträgen von: Arbeitskreis
Panafrikanismus München, Ella Raidel, Friedrich C. Burschel, Uche
Akpulu, Hamado Dipama, Bernard Schmid, Ana Cara Methmann, Laura
Stielike, Katharina Ruhland, Philipp Zölls, Zara Pfeiffer, Stephan
Dünnwald, Torsten Schneider, Grada Kilomba, Imke Leicht, Lynsey Chutel,
Susanne Friedel, Stephanie Benyr,J. Enoka Ayemba, Justine Donner
116 Seiten, 4,50 € Hier
zu bestellen
Und
hier noch der Link zum Pro Asyl Newsletter Nr.165 vom 23.12.2010
3. AKTUELLE TERMINE
Mo, 27. Dezember., 17
- 21
Uhr, Stuttgart, Ev. Martinsgemeindehaus, Nordbahnhofstr. 58
Weihnachten International
mit buntem
Kulturprogramm.
Veranstalter: AK Asyl Stuttgart
Di, 28. Dezember., 18
Uhr, Herrenberg, Haus der Begegnung, Schliffkopfstr. 5
Weihnachten International
mit buntem
Kulturprogramm und Essen.
Veranstalter: Flüchtlinge und wir Herrenberg
21.
und 22. Januar 2011, Bad Boll, Ev. Akademie
Flüchtlingsschutz in Deutschland. Nationale
Verfahren, europäische Standards [Programm und Anmeldung]
Tagung der Ev. Akademie Bad Boll, des
Diakonischen Werks Württemberg und des Flüchtlingsrats
Baden-Württemberg. Welchen
Einfluss haben europäische Regelungen und europäische Rechtsprechung
auf das nationale Asylverfahren? Wie gestaltet sich die
Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge
(BAMF) bei zunehmender europäischer Harmonisierung des Asylbereichs?
Welche Rechtswege stehen den Asylbewerbern offen? Entscheidet der
Reiseweg des Flüchtlings über seine Asylanerkennung? Als Referenten
kommen u.a. Julia Duchrow (ai, Berlin), Rechtsanwalt Berthold Münch
(Heidelberg), Vertreter des BAMF aus
Karlsruhe und Nürnberg.
Mo, 24. Januar,
19 Uhr, Reutlingen, Isolde-Kurz-Gymnasium
Flüchtlingspolitik
in Deutschland und Europa
Referent:
Andreas Linder, Flüchtlingsrat BW.
Fr, 30. Januar
Homestory
Deutschland
Gelebt – erlebte
Schwarze Deutsche Geschichte(n)
Eine szenische Multimedia Lesung von ManuEla Ritz und Sharon Dodua Otoo
Ort/Veranstalter:
Kulturzentrum franz.K, Reutlingen, Unter den Linden 23, www.franzk.net
In
Kooperation mit dem Asylcafe Reutlingen, Asylzentrum Tübingen und
Flüchtlingsrat BW
Di., 08. Februar, 18.00 Uhr, Asylzentrum, Tübingen,
Neckarhalde 32
Einführung in das Asylverfahren
Rechtsanwalt
Manfred Weidmann (Tübingen, Flüchtlingsrat BW) und Ottmar Schickle
(Flüchtlingsreferent des Diakonischen Werkes Württemberg) informieren
über die Grundlagen des Asyl- und Ausländerrechts geben einen
Einblick in die Lebensbedingungen von Flüchtlingen. Informationsveranstaltung für
ehrenamtliche MitarbeiterInnen & Interessierte. In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat
BW.
1. Januar -
9. April
Tour der 1000 Brücken
Der Liedermacher Heinz Ratz fährt
7000 KM mit dem Rad durch Deutschland gegen Diskriminierung und
Ausgrenzung. Er gibt zusammen mit der Band "Strom und Wasser" 70
Konzerte für eine menschliche
Flüchtlingspolitik.
Vom 25. März bis zum 2. April fährt er durch Baden-Württemberg. Der
Flüchtlingsrat und lokale Initiativen werden die
Tour begleiten und voraussichtlich (streckenweise) Rad-Mitfahrten
organisieren und in den Kulturzentren mit Infoständen präsent sein. Die
Stationen sind:
25.März Heidelberg (Halle 02)
26. März Schwäbisch-Hall
(Club Alpha)
27. März Karlsruhe (Jubez)
29. März Freiburg
(Vorderhaus)
30. März Lörrach (Altes
Wasserwerk)
31. März Lindau (Club
Vaudeville)
1. April Reutlingen (FranzK)
2. April Stuttgart
(Laboratorium)
Sa, 12. März, 10 - 18 Uhr, Stuttgart, Ort steht noch
nicht fest
FLÜCHTLINGE HABEN
EINE STIMME! | KONFERENZ VON FLÜCHTLINGEN IN STUTTGART
Nähere
Informationen ab ca. Mitte Januar!
Sa, 26. März, 10 - 18 Uhr, Stuttgart,
Friedensgemeinde, Schubartstr.14
FLÜCHTLINGSRAT BW | TAGUNG MIT PLENUM
Informationen
und Anmeldung ab ca. Februar!
Hinweise
auf überregionale Veranstaltungen:
Montag den 7. Februar 2011
Anhörung im Arbeits-und Sozialausschuss
des Bundestags zum Asylbewerberleistungsgesetz
Fr, 2. - So,
4. März 2011 Katholische
Akademie Berlin
VII. Jahrestagung
Illegalität
Veranstalter: Katholisches
Forum "Leben in der Illegalität", Rat für Migration
Haben
Sie Interesse an einer Veranstaltung mit VertreterInnen des
Flüchtlingsrats Baden-Württemberg?
Unsere Referentinnen
und Referenten kommen im Rahmen des Fortbildungsprogramms des
Flüchtlingsrates Baden-Württemberg mit ihren Vorträgen gerne zu einem
vereinbarten Termin zu Ihnen. Auf unserer Website finden Sie eine Übersicht über
die Veranstaltungen, die wir
anbieten. Darüber hinaus sind wir für weitere Themen offen. Bitte
melden Sie sich bei Interesse bei der Geschäftsstelle.
Impressum
FLÜCHTLINGSRAT BADEN-WÜRTTEMBERG
Geschäftsstelle, Urbanstr. 44 - 70182 Stuttgart
Tel.: 0711 - 55 32 83-4 -- Fax.: 0711 - 55 32 83-5
E-Mail: info@fluechtlingsrat-bw.de
Web: www.fluechtlingsrat-bw.de
Redaktion: Andreas Linder, Laura Gudd
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